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French Open 2026: Alle Infos, TV, Favoriten, Auslosung, Preisgeld

May 19, 2026  Twila Rosenbaum  33 views
French Open 2026: Alle Infos, TV, Favoriten, Auslosung, Preisgeld

Einleitung

Am Sonntag, den 24. Mai 2026, beginnen die Hauptfeld-Matches der French Open 2026 in Roland-Garros. Das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres lockt die Tenniswelt nach Paris. Nach den Australian Open ist dies der erste große Höhepunkt auf Sand. In diesem Artikel finden Sie alle relevanten Informationen: von der TV-Übertragung über die Favoriten bis hin zur Auslosung und dem Preisgeld. Die French Open sind bekannt für ihre traditionsreiche Geschichte, die bis ins Jahr 1891 zurückreicht. Seit 1928 finden sie auf der berühmten Anlage im Bois de Boulogne statt, mit dem ikonischen Court Philippe-Chatrier als Mittelpunkt. Der rote Sandbelag stellt besondere Anforderungen an die Spieler: Ausdauer, taktisches Geschick und schwere Beinarbeit sind entscheidend.

Wer spielt, wer fehlt bei den French Open 2026?

Der große Abwesende bei den Männern ist der Titelverteidiger Carlos Alcaraz. Der Spanier, der 2025 in Paris triumphiert hatte, muss aufgrund einer Verletzung aussetzen. Alcaraz, der zu den talentiertesten Spielern seiner Generation zählt, hatte in den letzten Jahren immer wieder mit körperlichen Problemen zu kämpfen. Auch Lorenzo Musetti, ein Sandplatzspezialist aus Italien, fehlt. Musetti, der sich in diesem Jahr auf dem roten Belag stark präsentiert hatte, laboriert an einer Schulterverletzung. Holger Rune, der dänische Shootingstar, erlitt einen Riss der Achillessehne und konnte sich nicht rechtzeitig erholen. Rune, der 2022 noch das Finale von Paris-Bercy erreicht hatte, verpasst somit ein weiteres Major. Bei den Frauen dagegen ist die gesamte Weltspitze am Start. Aryna Sabalenka, die Weltranglistenerste, führt das Feld an, gefolgt von Iga Swiatek, die in den letzten Jahren auf Sand dominiert hat, und Coco Gauff, der Titelverteidigerin. Weitere Topspielerinnen wie Jessica Pegula, Elina Svitolina und Ons Jabeur sind ebenfalls bereit für den Kampf um den Coupe Suzanne Lenglen.

Wer sind die Favoriten in Roland-Garros 2026?

Bei den Männern wird kein Weg an Jannik Sinner vorbeiführen. Der Italiener, der 2025 schon drei Matchbälle auf den Titel in Paris hatte, kommt mit großer Formstärke. Sinner, der die ATP Finals 2024 und die Australian Open 2025 gewann, hat seine Beinarbeit und seinen Topspin verbessert, was ihn auf Sand besonders gefährlich macht. Erster Herausforderer sollte Alexander Zverev sein. Der Deutsche, der in diesem Jahr bereits die Turniere in Monte Carlo und Rom gewann, hat in den letzten Jahren seine Sandplatzbilanz enorm verbessert. Zverevs Aufschlag und seine Vorhand sind Waffen, aber seine mentale Stärke in den entscheidenden Momenten wird entscheidend sein. Novak Djokovic, der Rekordsieger, meldet sich nach einer durchwachsenen Saison zurück. Der Serbe, der 2024 noch die French Open gewann, feierte zuletzt einen Titel in Genf, aber seine Form ist schwer einzuschätzen. Djokovic ist 38 Jahre alt, doch seine Erfahrung und sein taktisches Verständnis machen ihn zu einem gefährlichen Gegner. Casper Ruud, der Norweger, hat sich mit seinen starken Auftritten in Rom zurückgemeldet. Ruud, zweimaliger Finalist in Paris (2023, 2024), ist bekannt für seine Konstanz und seinen schweren Topspin. Auch Stefanos Tsitsipas, obwohl in diesem Jahr schwankend, darf nicht unterschätzt werden. Der Grieche, der 2021 im Finale stand, sucht noch nach seiner besten Form. Bei den Frauen scheint alles offen. Titelverteidigerin Coco Gauff kommt allmählich wieder in Form. Gauff, die in diesem Jahr das Finale in Madrid erreichte, arbeitet an ihrer Vorhand und ihrer mentalen Stärke. Als erste Favoritin muss jedoch Aryna Sabalenka gelten. Die Belarussin, die die Australian Open 2026 gewann, ist die Spielerin mit der größten Durchschlagskraft im Feld. Ihr aggressives Spiel mit starkem Aufschlag und druckvollen Grundschlägen kann auf jedem Belag funktionieren, aber auf Sand ist die Ballkontrolle entscheidend. Iga Swiatek, die dominante Spielerin auf Sand von 2020 bis 2024, sucht noch nach ihrer Topform. Swiatek, die in diesem Jahr nur ein Turnier auf Sand gewann (Stuttgart), kämpft mit ihrer Konstanz. Ihr Topspin und ihre Beweglichkeit sind auf Sand herausragend, aber sie muss ihre Selbstsicherheit wiederfinden. Elina Svitolina, die zu den erfahrensten Spielerinnen zählt, hat in Paris bereits eine Bilanz von 30 Siegen und 10 Niederlagen vorzuweisen. Die Ukrainerin, die in diesem Jahr das Halbfinale in Wimbledon erreichte, könnte endlich ihr erstes Major gewinnen. Weitere Außenseiterinnen sind die aufstrebende Russin Mirra Andrejewa und die Tschechin Karolina Muchova, die für ihre Vielseitigkeit bekannt ist.

Wer überträgt die French Open im TV und Livestream?

Eurosport überträgt alle Matches der French Open 2026 im TV. Der Sender, der seit Jahren die Grand-Slam-Turniere in Deutschland zeigt, bietet eine umfassende Berichterstattung mit Expertenanalysen und Vor-Ort-Reportagen. Im Livestream können Fans die Partien bei HBO Max verfolgen. HBO Max, das sich die Rechte in vielen deutschsprachigen Ländern gesichert hat, zeigt alle Spiele in hoher Qualität und mit verschiedenen Kameraperspektiven. Für Tennisfans in Österreich und der Schweiz gelten ähnliche Übertragungsrechte; dort sind die Matches ebenfalls bei Eurosport und teilweise bei lokalen Anbietern wie SRF und ORF zu sehen.

Was hat die Auslosung ergeben?

Die Auslosung für das Turnier 2026 findet am Donnerstag, 21. Mai 2026, statt. Sie wird live in Paris durchgeführt und gibt erste Hinweise auf mögliche Begegnungen. Die Setzliste basiert auf der ATP- und WTA-Rangliste; bei den Männern führt Jannik Sinner die Setzliste an, bei den Frauen Aryna Sabalenka. Die Auslosung ist für die Spieler oft entscheidend: Leichte Runden können einem Favoriten den Weg ebnen, während schwere Gegner in der ersten Woche für Fallstricke sorgen. Besonders spannend ist dies Jahr, da einige Topspieler verletzungsbedingt fehlen, was das Feld insgesamt offener macht. Die Zuschauer vor Ort und die Fans in aller Welt warten gespannt auf die Paarungen.

Wie viel Preisgeld gibt es in Paris 2026 zu gewinnen?

Das Preisgeld im Einzel zeugt sich wie folgt auf (alle Angaben in EUR):

  • Champion: 2.800.000
  • FinalistIn: 1.400.000
  • Halbfinale: 750.000
  • Viertelfinale: 470.000
  • Achtelfinale: 285.000
  • 3. Runde: 187.000
  • 2. Runde: 130.000
  • 1. Runde: 87.000

Das gesamte Preisgeld für das Turnier beträgt über 50 Millionen Euro, was einen neuen Rekord darstellt. Die Gewinner im Einzel erhalten 2,8 Millionen Euro, eine Steigerung von 200.000 Euro im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Prämien für die ersten Runden wurden erhöht, um Spielern aus den unteren Regionen eine bessere finanzielle Basis zu bieten. Die Doppelkonkurrenzen sind ebenfalls dotiert, jedoch mit niedrigeren Summen. Die French Open haben in den letzten Jahren ihre Preisgelder kontinuierlich aufgestockt, um mit den anderen Grand-Slam-Turnieren Schritt zu halten.

Historische Bedeutung und Tradition

Die French Open sind das einzige Grand-Slam-Turnier, das auf Sand ausgetragen wird. Der Belag verlangt den Spielern nicht nur körperliche Fitness ab, sondern auch taktische Flexibilität. Viele der größten Legenden des Tennissports haben in Paris ihre Spuren hinterlassen: Björn Borg, Rafa Nadal, Chris Evert, Steffi Graf und Justine Henin. Das Turnier in Roland-Garros ist bekannt für seine Atmosphäre, die einzigartige Mischung aus französischer Eleganz und sportlichem Kampfgeist. Der Court Philippe-Chatrier mit seinem Dach aus dem Jahr 2020 bietet wetterunabhängige Spielbedingungen und eine beeindruckende Kulisse. In diesem Jahr könnten neue Helden geboren werden – oder etablierte Spieler ihre Legende weiterführen.


Source: tennisnet.com News


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